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Heckschaden an einem VW Polo: verformter Stoßfängerträger nach der Demontage

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Schleuder­trauma: Schmerzens­geld und Nachweis.

Nach einem Auffahrunfall schmerzt der Nacken, der Kopf brummt, Ihnen ist schwindelig: typische Zeichen eines Schleudertraumas. Damit Sie Schmerzensgeld bekommen, müssen Sie die Verletzung nachweisen. So gehen Sie richtig vor.

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Was ein Schleuder­trauma ist

Ein Schleudertrauma – medizinisch HWS-Distorsion – entsteht, wenn Kopf und Halswirbelsäule ruckartig nach vorn und hinten geschleudert werden, typischerweise beim Heckaufprall. Beschwerden wie Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel oder Bewegungseinschränkungen treten oft erst Stunden oder Tage später auf.

Gehen Sie deshalb möglichst noch am Unfalltag zum Arzt und schildern Sie dort alle Beschwerden und den Unfallhergang. Je später der erste Arztbesuch, desto schwerer wird der Nachweis, dass die Verletzung vom Unfall stammt.

Auffahrunfall: Wer haftet und was Ihnen zusteht →

Aufgerissener Heckstoßfänger nach einem Unfall

Aufgerissener Heckstoßfänger: Gerade nach Auffahrunfällen klagen viele über Nackenbeschwerden.

HWS

BGH

Auch ein leichter Aufprall kann verletzen.

Versicherer argumentieren gern, bei geringer Geschwindigkeitsänderung sei eine HWS-Verletzung ausgeschlossen. Der Bundesgerichtshof hat eine solche pauschale „Harmlosigkeitsgrenze“ abgelehnt: Es kommt auf den Einzelfall an (BGH, 28.01.2003, VI ZR 139/02).

Die Verletzung selbst müssen Sie allerdings voll beweisen (§ 286 ZPO) – für die Folgeschäden gelten Beweiserleichterungen (§ 287 ZPO). Ärztliche Befunde, ein Unfallgutachten zur Schwere des Aufpralls und eine lückenlose Dokumentation sind deshalb entscheidend.

Unfallhergang und Aufprall beweisen →

So sichern Sie den Nachweis

Drei Dinge entscheiden über Ihren Anspruch:

01

Sofort

Zum Arzt

Am besten noch am Unfalltag. Alle Beschwerden schildern und den Unfall erwähnen.

02

Täglich

Schmerztagebuch

Art, Stärke und Dauer der Beschwerden sowie Einschränkungen im Alltag notieren.

03

Belege

Alles aufbewahren

Atteste, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Rezepte, Rechnungen und Fahrtkosten sammeln.

Höhe

Wie viel Schmerzens­geld es gibt

Die Höhe richtet sich immer nach dem Einzelfall – Schwere, Dauer und Folgen der Verletzung:

Leichte HWS-Distorsion

Ohne Dauerfolgen sprechen Gerichte häufig einige hundert bis rund 1.500 Euro zu.

Längerer Verlauf

Dauern Beschwerden und Arbeitsunfähigkeit länger an, steigt das Schmerzensgeld entsprechend.

Dauerfolgen

Bei chronischen Beschwerden sind deutlich höhere Beträge möglich – im Einzelfall auch über 10.000 Euro.

Neben dem Schmerzensgeld

Weitere Ansprüche bei Verletzungen

Bei fremder Schuld ersetzt die gegnerische Versicherung auch diese Posten:

01

Heilbehandlung

Zuzahlungen, Medikamente, Physiotherapie und andere Behandlungskosten.

02

Verdienstausfall

Der Einkommensverlust, soweit er nicht anderweitig ausgeglichen wird.

03

Haushaltsführung

Wenn Sie den Haushalt verletzungsbedingt nicht führen können.

04

Fahrtkosten

Fahrten zu Ärzten und Therapien.

05

Fahrzeugschaden

Reparatur, Wertminderung und Nutzungsausfall – belegt durch ein unabhängiges Gutachten.

Kein vorschneller Vergleich

Versicherer bieten bei Personenschäden oft früh eine Abfindung an. Mit Ihrer Unterschrift unter eine Abfindungserklärung verzichten Sie meist auf alle weiteren Ansprüche – auch für Spätfolgen, die sich erst Monate später zeigen.

Lassen Sie Angebote deshalb von einem Fachanwalt für Verkehrsrecht prüfen. Bei unverschuldetem Unfall trägt die Gegenseite seine Kosten. Wir kümmern uns parallel um den Fahrzeugschaden und liefern das Gutachten, das auch die Schwere des Aufpralls dokumentiert.

Schmerzensgeld nach dem Unfall →

Das Team von GS Sachverständige

Das Team von GS Sachverständige: Wir kümmern uns um den Fahrzeugschaden, Ihr Anwalt um das Schmerzensgeld.

Checkliste: Schleuder­trauma

Diese Schritte sichern Ihren Anspruch:

Das Gutachten zum Fahrzeugschaden zeigt, wie stark der Aufprall war – ein wichtiger Baustein für Ihren Nachweis.

01

Noch am Unfalltag zum Arzt.

02

Schmerztagebuch führen.

03

Belege sammeln und aufbewahren.

04

Fahrzeugschaden begutachten lassen.

05

Keine Abfindung ohne Prüfung unterschreiben.

Termin für Ihr Unfallgutachten buchen

Wählen Sie Tag und Uhrzeit und nennen Sie uns, wo Ihr Fahrzeug steht. Die Bestätigung kommt per E-Mail.

Begutachtung vor Ort – bei Ihnen zu Hause, bei der Arbeit oder in der Werkstatt

Im Haftpflichtfall muss die gegnerische Versicherung die Gutachterkosten tragen

Gutachten meist nach 24 Stunden – Sie erhalten es direkt, auf Wunsch senden wir es an Versicherung oder Anwalt

Unabhängig – erfahrene Sachverständige, nicht im Auftrag der Versicherung

Über 480 Bewertungen auf ProvenExpert

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Fragen zum Schleuder­trauma

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir helfen Ihnen weiter.

Wie viel Schmerzensgeld gibt es bei einem Schleudertrauma?

Bei leichter HWS-Distorsion ohne Dauerfolgen meist einige hundert bis rund 1.500 Euro. Bei längeren oder chronischen Beschwerden deutlich mehr – maßgeblich ist der Einzelfall.

Gibt es eine Geschwindigkeit, unter der kein Schleudertrauma möglich ist?

Nein. Der BGH hat eine pauschale Harmlosigkeitsgrenze abgelehnt (BGH, 28.01.2003, VI ZR 139/02).

Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Möglichst noch am Unfalltag – auch wenn Sie sich zunächst gut fühlen. Ein später Arztbesuch erschwert den Nachweis.

Was muss ich beweisen?

Dass die Verletzung durch den Unfall entstanden ist. Dafür gilt ein strenges Beweismaß – ärztliche Befunde und Dokumentation sind entscheidend.

Welche Ansprüche habe ich außer Schmerzensgeld?

Heilbehandlungskosten, Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden, Fahrtkosten – und natürlich den Ersatz Ihres Fahrzeugschadens.

Nach dem Auffahrunfall: Schaden dokumentieren.

Rufen Sie an oder schicken Sie Fotos per WhatsApp. Bei einem unverschuldeten Unfall zahlt die gegnerische Versicherung das Gutachten.

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