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Schwerer Heckschaden nach einem Auffahrunfall

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Unfall­schaden richtig dokumentieren.

Gute Fotos und ein paar Notizen entscheiden oft über hunderte Euro. Hier lesen Sie, welche Aufnahmen an der Unfallstelle wichtig sind, was Sie schriftlich festhalten sollten und was erst der Sachverständige dokumentieren kann.

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10–20

Fotos an der Unfallstelle als Faustregel

4

Richtungen für Übersichtsbilder

0

Mal waschen vor dem Gutachten

24 h

bis zum Gutachten – meist

Die wichtigsten Aufnahmen

Diese drei Arten von Fotos brauchen Sie:

01

Übersicht

Die ganze Unfall­stelle

Aus mehreren Richtungen, mit Endpositionen der Fahrzeuge, Fahrbahn, Ampeln und Verkehrszeichen.

02

Details

Jeder Schaden

Nah und aus zwei Winkeln, mit einem Gegenstand zum Größenvergleich – am eigenen und am gegnerischen Auto.

03

Spuren

Was verschwindet

Bremsspuren, Splitter, Flüssigkeiten, nasse oder vereiste Fahrbahn – das ist nach einer Stunde oft weg.

Warum Dokumentation so viel entscheidet

Über die Schuldfrage und die Höhe des Schadens wird oft erst Wochen nach dem Unfall gestritten. Dann zählt nur, was festgehalten ist. Fehlen Fotos von der Endposition oder von Spuren, steht schnell Aussage gegen Aussage.

Notieren Sie außerdem noch am Unfalltag, was passiert ist: Uhrzeit, Wetter, Geschwindigkeit, Ampelphase, was der andere gesagt hat. Erinnerungen verblassen schneller, als man denkt.

Unfall – was tun? →

Aufgerissener Heckstoßfänger nach einem Unfall

Aufgerissener Heckstoßfänger: Detailfotos aus mehreren Winkeln zeigen den Schaden genau.

Schriftlich

Was Sie notieren sollten

Neben den Fotos gehören diese Angaben in Ihre Unterlagen:

01

Unfall­bericht

Gemeinsam ausgefüllt und unterschrieben. Anleitung

02

Zeugen

Namen und Telefonnummern – und was sie gesehen haben.

03

Polizei

Dienststelle und Aktenzeichen, falls sie vor Ort war.

04

Gedächtnisprotokoll

Ablauf, Uhrzeit, Wetter, Aussagen – am selben Tag notiert.

05

Dashcam

Originaldatei sofort sichern. Dashcam als Beweis

06

Belege

Abschleppen, Taxi, Arztbesuche – alle Quittungen aufbewahren.

Foto

Grenze

Ihre Fotos ersetzen kein Gutachten.

Handyfotos zeigen, was außen sichtbar ist. Verformungen dahinter, beschädigte Halter, Sensoren oder Vorschäden erkennt erst der Sachverständige – mit Messungen, Lackschichtenmessung und dem Blick unter die Verkleidung.

Deshalb: Das Auto vor dem Gutachten nicht waschen, nicht reparieren und keine Teile entsorgen. Spuren am Lack können für die Rekonstruktion wichtig sein.

Unfallhergang beweisen →

Was der Sachverständige dokumentiert

Im Gutachten halten wir alle Schäden mit Fotos und Messwerten fest, kalkulieren die Reparatur nach Herstellervorgaben und ermitteln Wertminderung, Nutzungsausfall und bei schweren Schäden Wiederbeschaffungs- und Restwert.

Damit ist der Schaden beweissicher belegt – auch dann, wenn die Versicherung später kürzen will oder der Fall vor Gericht geht. Bei einem unverschuldeten Unfall zahlt die Gegenseite das Gutachten.

So läuft das Gutachten ab →

Heckschaden an einem VW Polo: verformter Stoßfängerträger nach der Demontage

Heckschaden an einem VW Polo: Der Sachverständige dokumentiert auch, was hinter dem Stoßfänger liegt.

Checkliste: Unfall­schaden dokumentieren

Damit kein Beweis verloren geht:

Schicken Sie uns Ihre Fotos per WhatsApp – wir sagen Ihnen, was noch fehlt.

01

Übersicht aus mehreren Richtungen.

02

Details jedes Schadens mit Größenvergleich.

03

Spuren sichern, bevor sie weg sind.

04

Zeugen und Notizen am selben Tag.

05

Nicht waschen oder reparieren vor dem Gutachten.

Das sagen unsere Kunden

Echte Google-Bewertungen von Menschen, die nach einem Unfall ein Gutachten bei uns erstellen ließen.

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Im Haftpflichtfall muss die gegnerische Versicherung die Gutachterkosten tragen

Gutachten meist nach 24 Stunden – Sie erhalten es direkt, auf Wunsch senden wir es an Versicherung oder Anwalt

Unabhängig – erfahrene Sachverständige, nicht im Auftrag der Versicherung

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Fragen zur Dokumentation

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir helfen Ihnen weiter.

Welche Fotos sollte ich am Unfallort machen?

Übersichtsbilder aus mehreren Richtungen, Detailfotos aller Schäden an beiden Fahrzeugen, die Kennzeichen sowie Bremsspuren, Splitter und Verkehrszeichen. Als Faustregel 10 bis 20 Aufnahmen.

Darf ich mein Auto vor dem Gutachten waschen?

Besser nicht. Spuren am Lack können für die Rekonstruktion wichtig sein.

Reichen meine Fotos statt eines Gutachtens?

Nein. Fotos zeigen den äußeren Schaden, das Gutachten belegt Reparaturkosten, Wertminderung, Nutzungsausfall und verdeckte Schäden.

Sind Dashcam-Aufnahmen als Beweis zugelassen?

Sie können verwertet werden (BGH, 15.05.2018, VI ZR 233/17) – es kommt auf eine Abwägung im Einzelfall an.

Wie schnell sollte ich den Gutachter beauftragen?

So bald wie möglich und auf jeden Fall vor der Reparatur.

Fotos gemacht? Jetzt den Schaden belegen.

Rufen Sie an oder schicken Sie Fotos per WhatsApp. Bei einem unverschuldeten Unfall zahlt die gegnerische Versicherung das Gutachten.

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