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Tesla Model Y mit Frontschaden: Kotflügel aufgerissen, Frontmodul zerstört

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Schmerzens­geld nach Unfall: So setzen Sie es durch.

Wer bei einem Unfall verletzt wird, hat neben dem Sachschaden Anspruch auf Schmerzensgeld. Wie hoch es ausfällt, hängt vom Einzelfall ab – und davon, wie gut Ihre Verletzungen dokumentiert sind. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.

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Was ist Schmerzens­geld – und wann steht es Ihnen zu?

Schmerzensgeld ist ein Ausgleich für immaterielle Schäden: Schmerzen, Leiden und Einschränkungen im Alltag nach einer Verletzung von Körper oder Gesundheit (§ 253 Abs. 2 BGB). Dazu zählen auch nachweisbare psychische Folgen eines Unfalls.

Es kommt zusätzlich zu Ihren übrigen Ansprüchen – Reparaturkosten, Wertminderung oder Nutzungsausfall werden nicht damit verrechnet. Bei einem unverschuldeten Unfall zahlt die Haftpflichtversicherung des Verursachers; bei Mitschuld wird der Anspruch entsprechend gekürzt.

Alle Ansprüche nach einem unverschuldeten Unfall →

Aufgerissener Heckstoßfänger nach einem Unfall

Aufgerissener Heckstoßfänger: Gerade nach Auffahrunfällen klagen viele über Nackenbeschwerden.

§ 253

BGB

Keine Tabelle, sondern der Einzelfall

Eine feste Formel für die Höhe gibt es nicht. Entscheidend sind Art und Schwere der Verletzung, die Dauer der Behandlung und der Beschwerden, bleibende Folgen und wie stark Ihr Alltag eingeschränkt ist.

Als Orientierung dienen Urteilssammlungen mit Beträgen aus vergleichbaren Fällen. Wie viel in Ihrem Fall angemessen ist, kann ein Fachanwalt für Verkehrsrecht am besten einschätzen.

Anwalt nach Unfall: Wann er sich lohnt →

Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein

Damit Sie Schmerzensgeld durchsetzen können, braucht es drei Dinge:

01

Verletzung

Nachweisbare Beeinträchtigung

Eine körperliche oder psychische Verletzung, die ärztlich festgestellt wurde.

02

Ursache

Folge des Unfalls

Die Beschwerden müssen auf den Unfall zurückgehen. Vorerkrankungen machen den Nachweis schwieriger.

03

Haftung

Der andere ist verantwortlich

Bei Alleinschuld des Gegners zahlt seine Versicherung voll, bei Teilschuld anteilig.

Abwehrstrategien

So versuchen Versicherungen zu kürzen

Schmerzensgeld ist Verhandlungssache – und Versicherungen nutzen jede Lücke:

01

Verletzung bestreiten

Vor allem beim HWS-Syndrom wird der Zusammenhang mit dem Unfall häufig angezweifelt.

02

Vorerkrankungen

Die Beschwerden hätten schon vorher bestanden, heißt es dann.

03

Später Arztbesuch

Wer erst nach Wochen zum Arzt geht, liefert der Versicherung ein Argument.

04

Niedriges Erstangebot

Das erste Angebot liegt oft unter dem, was angemessen wäre.

05

Zeitdruck

Eine schnelle Abfindung soll alle Ansprüche erledigen – auch künftige.

06

Leichter Aufprall

Bei geringen Fahrzeugschäden wird eine Verletzung pauschal bestritten.

§ 253

BGB: Schmerzensgeld bei Verletzung von Körper und Gesundheit

3 Jahre

Regelverjährung ab Jahresende

§ 11

StVG: Schmerzensgeld auch ohne Verschulden des Halters

0 €

Anwaltskosten bei unverschuldetem Unfall in der Regel für Sie

Schmerztagebuch und Arztberichte: Ihre wichtigsten Beweise

Gehen Sie nach einem Unfall möglichst zeitnah zum Arzt – auch wenn Sie sich zunächst gut fühlen. Lassen Sie alle Beschwerden dokumentieren und bewahren Sie Befunde, Rezepte, Rechnungen und Krankschreibungen auf.

Führen Sie zusätzlich ein Schmerztagebuch: Notieren Sie täglich Schmerzen, Medikamente und alles, was Sie nicht tun konnten – Arbeit, Sport, Haushalt, Familie. So wird nachvollziehbar, wie sehr der Unfall Ihr Leben beeinträchtigt hat. Unterschreiben Sie keine Abfindungserklärung, ohne sie anwaltlich prüfen zu lassen.

Schleudertrauma und Schmerzensgeld →

Das Team von GS Sachverständige

Das Team von GS Sachverständige: Wir kümmern uns um den Fahrzeugschaden, Ihr Anwalt um das Schmerzensgeld.

Checkliste: Schmerzens­geld nach Unfall

So sichern Sie Ihren Anspruch:

Während Ihr Anwalt das Schmerzensgeld durchsetzt, dokumentieren wir den Schaden an Ihrem Fahrzeug – vor Ort und meist innerhalb von 24 Stunden.

01

Zeitnah zum Arzt und alle Beschwerden dokumentieren lassen.

02

Schmerztagebuch ab dem ersten Tag führen.

03

Belege sammeln: Befunde, Rezepte, Rechnungen, Krankschreibungen.

04

Kein Erstangebot und keine Abfindung vorschnell annehmen.

05

Fachanwalt für Verkehrsrecht beauftragen.

Das sagen unsere Kunden

Echte Google-Bewertungen von Menschen, die nach einem Unfall ein Gutachten bei uns erstellen ließen.

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Im Haftpflichtfall muss die gegnerische Versicherung die Gutachterkosten tragen

Gutachten meist nach 24 Stunden – Sie erhalten es direkt, auf Wunsch senden wir es an Versicherung oder Anwalt

Unabhängig – erfahrene Sachverständige, nicht im Auftrag der Versicherung

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Fragen zum Schmerzens­geld

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir helfen Ihnen weiter.

Wie viel Schmerzensgeld bekomme ich nach einem Unfall?

Das hängt vom Einzelfall ab: Art und Schwere der Verletzung, Dauer der Beschwerden und bleibende Folgen. Orientierung geben Urteile zu vergleichbaren Fällen.

Wer zahlt das Schmerzensgeld?

Bei einem unverschuldeten Unfall die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers.

Muss ich sofort zum Arzt?

Möglichst zeitnah. Ein später Arztbesuch macht es schwerer, den Zusammenhang mit dem Unfall zu beweisen.

Brauche ich einen Anwalt?

Beim Schmerzensgeld ist ein Fachanwalt für Verkehrsrecht sehr zu empfehlen. Bei einem unverschuldeten Unfall trägt in der Regel die Gegenseite die Kosten.

Wann verjährt der Anspruch auf Schmerzensgeld?

In der Regel nach drei Jahren, gerechnet ab dem Ende des Unfalljahres.

Erst die Gesundheit – den Fahrzeugschaden übernehmen wir.

Rufen Sie an oder schicken Sie Fotos per WhatsApp. Bei einem unverschuldeten Unfall zahlt die gegnerische Versicherung das Gutachten.

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